Nachdem Bübingen in der Anfangsphase eine Dreifachchance liegen gelassen hatte, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit bestenfalls Halbchancen auf beiden Seiten. Eine halbe Stunde war gespielt, als der TuS eine gelungene Kombination über die linke Seite zur Führung nutzte. Inan Reber legte den Ball zu Stephan Petry an die Strafraumkante zurück. Dieser netzte mit einem strammen Flachschuss in die rechte Torwartecke ein. Kurz vor dem Halbzeitpfiff überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst wurde der Gästespieler Hemgesberg nach einer Tätlichkeit im eigenen 16er mit einer Roten Karte vom Platz gestellt. Den fälligen Elfmeter schoss Inan Reber an die Latte. Zwei Minuten später sollte er es besser machen. Hamza Bougram leistete die tolle Vorarbeit und Inan Reber schob aus ca. 6 Meter Torentfernung zum 2:0-Halbzeitstand ein.
Nach dem Wechsel sollte es turbulent bleiben. Der Tabellendritte drängte trotz Unterzahl auf den Anschlusstreffer, der bereits nach 51 Minuten gelang. Tim Darimont schob nach Vorarbeit von Julien Schildgen ein. Anschließend gelang es uns wieder mehr, über Konter für Entlastung zu sorgen. Inan Reber scheiterte erneut an der Latte, bevor Hamza Bougram einen vom Gästetorwart Schäfer zuerst parierten Torschuss zum viel umjubelten 3:1 einschieben konnte. In der Folge versäumte unser Team mehrmals, den Sack endgültig zuzumachen. Reihenweise liefen wir alleine auf den Gästetorwart zu, schafften es aber leider nicht, den Ball im Netz unterzubringen. So kam Bübingen in der über zehnminütigen Nachspielzeit durch einen Kopfball von Nico Cullum noch zum Anschlusstreffer. Für mehr sollte es aber nicht mehr reichen.
Insgesamt gelang es unserer Mannschaft über weite Strecken des Spiels, den mit Abstand besten Sturm der Liga in Zaum zu halten. Gepaart mit gut vorgetragenen Kontern stand am Ende ein durchaus verdienter 3:2-Sieg gegen den hohen Favoriten. Ein gelungener Start ins Fußballjahr 2025.
Auf die unrühmlichen Szenen, die sich am Ende des Spiels zutrugen, möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht eingehen. Hier gilt es auf beiden Seiten, die Dinge intern aufzuarbeiten, um ein solches Verhalten zukünftig zu vermeiden.